Nächste Proben, Termine & Aufführungen

   

  • Freitag,          28.September       Chorprobe um 20 Uhr auf der Empore in St.Laurentius
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  • Samstag,       13.Oktober           Goldene Hochzeit in St.Marien Beurig
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  • Donnerstag,   01.November        Festhochamt zu Allerheiligen
        

Laurentius von Rom (Lateinisch Umdeutung: »Der Lorbeer-Gekränzte«), Erzdiakon des Papstes Sixtus II., starb nach der frühen Überlieferung am 10. August zusammen mit vier Klerikern den Martertod. Nach der legendären dramatischen Leidensgeschichte, die bereits Ambrosius im 4. Jh. bekannt war, wurde Laurentius auf einem Rost zu Tode gebraten. Der jährliche Gedenktag ist der 10.August. 

  

Laurentius Darstellungen an der Westfront der Saarburger Pfarrkirche und Fenster auf der Empore.

Bei der Zerstörung durch den Fliegerangriff am 23.12.1944 hatte die Bombe die Mitte der Kirche getroffen und das Dach vernichtet. Die Figur des Hl.Laurentius wurde durch den Luftdruck herabgerissen.

Unter Konstantin wurde bei seinem Grab im Coemeterium an der Tiburtinischen Straße eine Basilika errichtet. Das Grab des Märtyrers erfreute sich eines wachsenden Pilgerbesuchs. Die Kirche S.Lorenzo fuori le mura gehört zu den sieben Hauptkirchen Roms. Nach dem Sieg über die Ungarn auf dem Lechfeld am 10. August 955 erlebte der Kult in Deutschland eine Hochblüte.

Laurentius von Rom wird dargestellt im Gewand eines Diakons mit Geldbeutel, Broten, Rost. Er ist Patron von Nürnberg, Merseburg, Havelberg, Kulm; der Armen, Bibliothekare, Archivare, Schüler, Studenten, Köche, Kuchenbäcker, Wäscherinnen, Büglerinnen, Kohlenbrenner, Glasbläser, Glaser, Bierbrauer, Wirte, Feuerwehr.

Laurentius wird angerufen gegen Feuersbrunst (Laurentius-Segen), Qualen des Fegfeuers, Fieber, Hautjucken, Ischias, Hexenschuss, Augenleiden; für Gedeihen der Weintrauben.

Wegen der Datierung des Festes auf den 10. August ist der Laurentiustag seit alters ein wichtiger Wetter- und Lostag, der den Sommer teilt und in der Überlieferung auch als erster Herbsttag gilt. Entweder stellt sich nach dem Festtag heißes Sommerwetter ein oder es folgt eine ausgedehnte Regenperiode. Als Laurentiustränen werden übrigens auch die zahlreichen in auffallend großer Zahl um den Laurentiustag niedergehenden Sternschnuppen bezeichnet.

 

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